Öl bei Schuppen und trockener Kopfhaut: was hilft, was nicht

Öl bei Schuppen und trockener Kopfhaut: was hilft, was nicht
Magazin · Kopfhaut

Öl bei Schuppen und trockener Kopfhaut: was hilft, was nicht

Öle werden oft gegen Schuppen empfohlen. Wir trennen sachlich, wo sie helfen können und wo sie das Gegenteil bewirken.

Zu den Fakten
Worum es geht

Zwei verschiedene Ursachen

Schuppen haben nicht immer dieselbe Ursache. Trockene Schuppen entstehen oft durch eine trockene Kopfhaut. Fettige, gelbliche Schuppen hängen häufig mit dem Hefepilz Malassezia und seborrhoischer Haut zusammen, und das ist ein wichtiger Unterschied.

Denn Öl kann der trockenen Kopfhaut guttun, die hefebedingte Form aber sogar verschlimmern.

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Sachlich eingeordnet

  • Bei trockener Kopfhaut: eine kleine Menge mildes Öl (etwa Mandel oder Jojoba) vor der Wäsche einmassieren kann Spannung und Schuppung lindern.
  • Bei fettigen Schuppen: reichhaltige Öle können den Hefepilz eher füttern, hier ist Öl oft die falsche Wahl.
  • Kokosöl: beliebt, aber nicht für jede Kopfhaut, bei seborrhoischer Neigung vorsichtig sein.
  • Sparsam und auswaschen: wenig nehmen und gründlich auswaschen, sonst beschwert es das Haar.

Ehrlich gesagt

Öl ist kein Mittel gegen Schuppen im eigentlichen Sinn, es kann trockener Kopfhaut helfen und die hefebedingte Form verschlechtern. Wir machen keine Heilversprechen. Wer dauerhaft mit Schuppen, Juckreiz oder Rötung kämpft, klärt das am besten dermatologisch ab, denn dahinter steckt manchmal mehr als trockene Haut. Wir liefern dir die Fakten, die Entscheidung bleibt bei dir.

Quellen und weiterführende Infos

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