Lein- & Omega-Öle

Speiseöle · Lein- & Omega-Öle

Leinöl: der Omega-3-Star für die kalte Küche

Kein anderes Speiseöl liefert so viel pflanzliches Omega-3. Dafür ist es empfindlich. Wir zeigen dir, wie du das Beste herausholst, ohne es zu ruinieren.

Frische ist alles
Omega-3

Pflanzliches Omega-3 an der Spitze

Leinöl besteht zu knapp 53 Prozent aus der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA) und ist damit Spitzenreiter unter den Speiseölen. ALA zählt zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und trägt unter anderem zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei.

Gerade weil viele Ernährungen zu viel Omega-6 und zu wenig Omega-3 enthalten, ist Leinöl ein wertvoller Ausgleich, vorausgesetzt, es ist frisch.

Werbung
Leinöl bio kaltgepresst

Top-bewertete Produkte vergleichen, Preise checken und direkt bestellen.

Bei Amazon ansehen

Niemals erhitzen

Die wertvollen Omega-3-Fettsäuren sind genau das, was Leinöl empfindlich macht. Beim Erhitzen oxidieren sie und können sich in unerwünschte Stoffe bis hin zu Transfetten umwandeln. Leinöl gehört deshalb ausschliesslich in die kalte Küche: in Dressings, Dips, Smoothies, über Gemüse oder in den Klassiker mit Quark und Pellkartoffeln. In die heisse Pfanne gehört es nie.

Frische ist alles

Schnell ranzig, darum richtig lagern

Leinöl reagiert empfindlich auf Sauerstoff, Hitze und Licht. Ungeoffnet ist es oft nur etwa drei Monate haltbar, nach dem Anbruch sollte es innerhalb von drei bis fünf Wochen aufgebraucht und im Kühlschrank gelagert werden.

Ein ranziges, bitter-stechendes Leinöl gehört entsorgt. Hier liegt das grösste Problem im Handel: Viele Öle sind beim Kauf schon zu alt. Kaufe kleine Mengen und achte auf das Pressdatum.

Worauf du beim Kauf achtest

  • Kaltgepresst und frisch: achte auf ein Press- oder Abfülldatum. Je frischer, desto besser.
  • Dunkle Flasche, kühl gelagert: am besten aus dem Kühlregal, und zu Hause sofort in den Kühlschrank.
  • Kleine Menge: lieber öfter frisch kaufen als einen Vorrat ranzig werden lassen.
  • Geschmackstest: frisches Leinöl schmeckt mild-nussig, niemals bitter oder stechend.

Quellen und weiterführende Infos

Kalt oder heiss, welches Öl passt?

Im Speiseöl-Überblick siehst du auf einen Blick, welches Öl in die kalte Küche gehört und welches Hitze verträgt.

Zurück zu den Speiseölen