5W-30, ACEA, API: die Kürzel verständlich
Was bedeutet die Zahl auf dem Kanister wirklich? Wir übersetzen Viskosität und Normen in einfaches Deutsch.
Was 5W-30 heißtWie dünn- oder dickflüssig das Öl ist
Viskosität beschreibt, wie zähflüssig ein Öl ist. Zu dünn schmiert nicht, zu dick fließt beim Kaltstart nicht schnell genug. Ein Mehrbereichsöl löst beides: Dünn genug beim Start, stabil genug bei Hitze.
Die SAE-Klasse wie 5W-30 sagt dir genau das , in zwei Teilen.
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5W-30 entschlüsselt
- 5W: das „W“ steht für Winter. Die Zahl davor zeigt das Kaltverhalten , je kleiner, desto besser fließt das Öl bei Kälte und schmiert schneller beim Start.
- 30: die zweite Zahl beschreibt die Zähflüssigkeit bei Betriebstemperatur (100 °C). Höhere Zahl = stabiler bei Hitze.
Welche Klasse dein Motor braucht, gibt der Hersteller vor. Eigenmächtig auf eine andere Viskosität wechseln solltest du nicht.
ACEA und API: die Leistungsnormen
Neben der Viskosität zählt die Qualitätsnorm, sie beschreibt, was das Öl leisten muss.
- ACEA (europäisch): z. B. A/B für Benziner und Diesel, C für aschearme Low-SAPS-Öle mit Partikelfilter.
- API (amerikanisch): z. B. SN, SP für Benziner. Je später der Buchstabe, desto neuer der Standard.
- Hersteller-Freigaben (VW, MB, BMW): die strengste Stufe, sie haben Vorrang vor allem anderen.
Ehrlich gesagt
Auf manchen Kanistern stehen ein Dutzend Normen, das wirkt nach „passt überall“. Verlass dich nicht auf die Menge der Logos, sondern prüfe, ob genau die eine Freigabe dabei ist, die dein Motor verlangt. Ein Öl mit der korrekten Freigabe reicht, auch wenn es günstiger ist als das Werbeprodukt daneben. Wir liefern dir die Fakten, die Entscheidung bleibt bei dir.
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