Omega-3 zu Omega-6: warum das Verhältnis entscheidet
Beide Fettsäuren sind lebensnotwendig. Spannend ist nicht die einzelne Zahl, sondern ihr Verhältnis , und das ist bei vielen heute aus der Balance.
Die BalanceWorum es geht
Omega-3 und Omega-6 sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Körper nicht selbst bildet. Beide braucht er. Sie wirken im Stoffwechsel aber teils gegenläufig, weshalb das Mengenverhältnis eine Rolle spielt.
In einer Ernährung mit vielen verarbeiteten Produkten und günstigen Samenölen verschiebt sich das Verhältnis stark Richtung Omega-6.
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So bringst du es in die Balance
- Omega-3-Quellen stärken: Leinöl, Hanföl und Walnussöl liefern pflanzliches Omega-3 (ALA), fetter Seefisch die langkettigen EPA und DHA.
- Omega-6 nicht übertreiben: sehr viel Sonnenblumen-, Distel- und Maiskeimöl liefert reichlich Omega-6. Sparsamer einsetzen.
- Roh statt heiß: die empfindlichen Omega-3-Öle gehören kalt aufs Essen, nicht in die heiße Pfanne.
Es geht nicht ums Zählen von Gramm, sondern um die Richtung: mehr Omega-3-reiche, kaltgepresste Öle, weniger einseitige Industrieöle.
Ehrlich gesagt
Das „ideale“ Verhältnis wird in der Wissenschaft diskutiert, exakte Zielwerte sind umstritten. Unstrittig ist die Richtung: Die heutige Durchschnittsernährung liefert tendenziell zu viel Omega-6 und zu wenig Omega-3. Wer das weiss, wählt seine Öle bewusster. Heilversprechen geben wir nicht. Wir liefern dir die Fakten, die Entscheidung bleibt bei dir.